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15 Schüler(innen) helfen an Zebrastreifen

15 Schüler(innen) helfen an Zebrastreifen

Erfreuliches Ergebnis der ersten Wochen nach Schulanfang: Es hat in Selm bisher keine Unfälle mit Schulkindern gegeben. Einer der Faktoren, die dazu beitragen: Verkehrshelfer - allgemein Schülerlotsen genannt.

[...] Von der Polizei geschult, haben die Schülerlotsen geübt, wie man sich verhalten soll. Dann der Einsatz morgens. Mit einer Leuchtweste und einer Kelle ausgestattet, stellen Anna-Lena und ihre Mitschüler(innen) sich auf den Zebrastreifen, damit die motorisierten Verkehrsteilnehmer mitbekommen, dass Passanten den Zebrastreifen überqueren.

Von sich aus dürfen die Lotsen den Verkehr aber nicht anhalten, betont Detlef Ostermann: „Erst, wenn ein Autofahrer langsam an den Zebrastreifen heranrollt, dürfen die Lotsen auf die Straße treten, wenn jemand den Zebrastreifen überqueren möchte.“ Die Aufgabe, die die Realschüler übernehmen, ist freiwillig. Dafür gebe es einen positiven Vermerk auf dem Zeugnis, sagt Egbert Steins, Lehrer an der Realschule und Betreuer der Schülerlotsen. Was aber nicht zu vernachlässigen sei: „Das Selbstvertrauen der Schüler wächst.“ Und sie lernen, sich auf eine komplexe Aufgabe zu konzentrieren. 

Auszug der RN - 09.11.2016 - von Arndt Brede

Eintrag vom: 09.11.2016