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Die Räder von Selmer Schülern sind wieder sicher

Die Räder von Selmer Schülern sind wieder sicher

Selm Die Schwachstellen hießen: Bremse, Klingel und Licht. Schüler der Sekundar- und Realschule in Selm ließen am Donnerstag in Selm ihre Fahrräder überprüfen und fit für den Winter machen: Sie fanden deutlich mehr Mängel als im vergangenen Jahr. Hier sehen Sie die Fotos von der Aktion und eine Checkliste für Ihr eigenes Fahrrad.

Auf dem Schulhof der Selma-Lagerlöf-Sekundarschule und der Otto-Hahn-Realschule standen Schüler mit ihren Fahrrädern Schlange. Die Verkehrssicherheitsberater Matthias Heisig und Ingo Wienecke nahmen die „Drahtesel“ der Schüler nach und nach unter die Lupe.

„Wir überprüfen die Fahrräder auf ihre Verkehrssicherheit“, erklärte Matthias Heisig. Denn ein grundlegender Mangel am Fahrrad erhöhe die Gefahr eines Unfalls. Und dem wollen die Beamten unbedingt vorbeugen – mit einem Fahrrad-TÜV. Mängel beanstandeten sie nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern versuchten, die Schüler für die Gefahr zu sensibilisieren, die aufgrund der Fehlfunktion entstehen könnte.

Nicht nur überprüfen, auch reparieren

Waldemar Mai von der Fahrradstation der Dies und Das GmbH versuchte, vor Ort die erkannten Mängel zu beheben. Wie am Fließband stellte Mai Bremsen nach, Lichter ein, pumpte Luft auf, brachte Reflektoren zwischen den Speichen an oder verhalf Klingeln zum Klingeln.

Bei Leon aus der 7c war der Dynamo defekt, bei Niklas waren es gleich Klingel, Bremse und Licht auf einmal. „Wer keine funktionierende Bremse hat, bekommt ein Fahrverbot“, sagte Matthias Heisig. Denn das sei einfach zu gefährlich.

Bei Amy aus der 8c ist es dagegen das Rücklicht. „Ich fahre eigentlich nicht im Dunkeln, aber es ist natürlich besser, wenn alles funktioniert“, sagte sie. Sie musste ihr Fahrrad zwar nicht nach Hause schieben, aber schleunigst reparieren.

„Heute ist es deutlich mehr als letztes Jahr“, bemerkte Johann Bruns. Der Lehrer der Realschule führte die Mängelliste. Konnte ein Problem nicht direkt von Waldemar Mai repariert werden, trug Bruns es in eine Checkliste ein. Diese wird an die Klassenlehrer der jeweiligen Schüler übergeben. „Und die fragen in rund zwei Wochen nach, ob das Problem behoben ist“, erzählte Johann Bruns.

Quelle: RuhrNachrichten.de - 03.09.2015

Eintrag vom: 04.09.2015