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Sozial – genial!

Sozial – genial!

19 Schülerinnen der Klassen 8b und 8d haben es geschafft: Mit Bravour meisterten sie die Teilnahme an der einjährig dauernden Sozial-AG.

Zu Schuljahresbeginn startete die Sozial-AG mit einer intensiven Theoriephase, die zur Vorbereitung auf die viermonatige Praxisphase diente. Motiviert und engagiert setzten sich anschließend die Schülerinnen in insgesamt 12 unterschiedlichen sozialen Einrichtungen für Kinder (zum Teil mit Behinderungen), Kranke, Ältere und Tiere ein. Einmal pro Woche besuchten sie diese und unterstützten sie durch kleine Hilfstätigkeiten. Um einen weiteren sozialen Arbeitsbereich kennenzulernen, wechselte nach zwei Monaten der Einsatzort der Praktikantinnen. Ihre gemachten Erfahrungen sind im Folgenden in kurzen Berichten zusammengefasst (siehe unten).
Seit dieser Woche ist nun auch die Nachbereitungsphase der Sozial-AG beendet. Am Montag erhielten die tatkräftigen Schülerinnen den Lohn für ihren freiwilligen Einsatz: Ein Zertifikat, welches für die berufliche Zukunft hoffentlich hilfreich sein wird. 

Praxisphase im Altenwohnheim
In den Altenheimen St. Josef, St. Mauritius, St. Elisabeth und im Haus zur Sonne haben viele von uns einen Teil ihrer Praxisphase absolviert. Auf ganz unterschiedliche Weise haben wir uns mit den Bewohnern beschäftigt: Gespräche geführt, Spiele gespielt, zusammen gegessen und gelacht, Gedächtnistraining geübt oder draußen spazieren gegangen. In der Zeit haben wir viel von den Senioren gelernt. Auch wenn einige von ihnen teilweise mit ihrer Lebenssituation unzufrieden waren und auch mal gemeckert haben, bemühten wir uns um einen offenen und freundlichen Umgang. Die meisten älteren Menschen freuten sich über unseren jungen Besuch. Wir waren eine willkommene Ablenkung vom Alltag und gute Zuhörer für ihre Lebensgeschichten. (von Sandra, Celina, Natalia, Angelina, Vanessa und Denise)

Praxisphase im Kinderhaus in Selm
Das Kinderhaus ist in zwei Gruppen aufgeteilt: Die erste Gruppe heißt ´Tierfreunde` und ist in der unteren Etage untergebracht, die zweite Gruppe heißt ´Villa Kunterbunt` und ist in der oberen Etage untergebracht. Im Kinderhaus Selm finden insgesamt 20 Kinder und Jugendliche mit Behinderungen ein Zuhause. In unserer Praxisphase haben wir uns um einzelne von ihnen kümmern können. Es wurden: Spiele gespielt/gebastelt, Besorgungen erledigt, die Natur gemeinsam erkundet oder zusammen den Tisch für das Abendessen gedeckt. Bei unseren Besuchen ist uns bewusst geworden, dass es viele Menschen gibt, die auf Hilfe angewiesen sind. Für uns ist es wichtig, dass man sich davor nicht verschließt, sondern versucht zu helfen. (von Alina und Melissa)

Praxisphase im Kindergarten
Folgende Kindergärten haben die Praxisphase der Sozial-AG unterstützt: Kindergarten St. Trinitatis, St. Fabian und Sebastian, St. Josef, St. Ludger, Konfetti Kindergarten und Kindergarten Waldwichtel. In diesen Kindergärten haben wir viele interessante Erfahrungen sammeln können: das Spielen, Basteln oder Malen mit den Kindern war dabei unsere Hauptaufgabe.  Darüber hinaus waren wir manchmal gefordert, einen Streit zu schlichten, Kinder zu trösten oder ihnen Hilfestellungen zu geben. Die Freude der Kinder bei unseren wöchentlichen Besuchen war ein besonders schönes Erlebnis für uns. Unseren freiwilligen Einsatz schätzten neben den Kindern auch die Erzieherinnen. Insgesamt sind wir alle sehr zufrieden mit den Erfahrungen und froh, dass wir dabei sein konnten. (von Cheyenne, Imke, Maike, Alysha, Antonia und Jana)

Praxisphase im Tierheim Lüdinghausen
Im Tierheim Lüdinghausen haben wir jeden Samstag von 9.00 bis 10:30 Uhr tatkräftig mitgeholfen. Zu unseren Aufgaben zählten folgende Dinge: Katzenräume sauber machen, Gemüse schneiden, Kaninchenställe putzen und sich um die Tiere kümmern. Die Mitarbeiter waren sehr nett und haben sich gut um uns gekümmert. Sie zeigten uns alles und erklärten, wie wir unsere Aufgaben erledigen sollen. Es war durchaus eine harte Arbeit, die manchmal auch etwas Überwindung kostete. Im Großen und Ganzen hat es uns aber sehr gefallen. Wir haben viel gelernt und unseren Einsatz für sinnvoll empfunden. Für Tiere in Not würden wir uns jederzeit wieder einsetzen! (von Julia, Felina und Anna)           

Eintrag vom: 08.06.2015