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Schüler gestalteten Skulptur für Begräbnisort

Schüler gestalteten Skulptur für Begräbnisort

SELM Der Trauer- und Begräbnisort "Pusteblume" für fehlgeborene Kinder wurde mit einem ökumenischen Gottesdienst auf dem Selmer Friedhof eingeweiht. Eine Skulptur in Form einer Pusteblume aus Edelstahl steht jetzt an diesem Platz.
Diesen Ort auf dem Friedhof können Eltern und Angehörige aufsuchen, um sich von ihrem ungeborenen Kind zu verabschieden und zu trauern.
Die Skulptur "Pusteblume"
Vor eineinhalb Jahren wurde der Arbeitskreis „Pusteblume“ gegründet. Ihm gehören Monika Heitmann, Doris Krug, Josef Althoff, Elisabeth und Antonius Sandmann und Bernhard Nottbeck an.
Den Entwurf für die Skulptur haben freiwillige Schüler der Klassen acht und neun aus dem Kunst- und Religionsunterricht der Otto-Hahn-Realschule gestaltet. Er zeigt Hände aus Beton, die eine Pusteblume halten.

Die Pusteblume steht bereits. Die Hände folgen noch, da für die Umsetzung von einem Künstler noch Sponsoren gesucht werden.
Der Gottesdienst wurde von Diakon Antonius Sandmann und Pfarrer Lothar Sonntag gehalten. Monika Heitmann las die Fürbitten, zu denen Kinder einzelne Samen der Pusteblume in den Boden steckten.
„Die Pusteblume ist zwar eine verblühte Blume, aber sie trägt mit ihren Samen neues Leben aus. Die verstorbenen Kinder werden nie vergessen sein und Leben in unseren Gedanken weiter“, sagte Doris Krug. 

RuhrNachrichten.de - 16.05.2011 - Peter Möller
 
Bild:(Foto: Julien Sp. Kl. 9e)
Eintrag vom: 28.05.2011