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Vorsitzende der Schulkonferenz: Kirsten Goroncy möchte Realschule erhalten

Vorsitzende der Schulkonferenz: Kirsten Goroncy möchte Realschule erhalten
Kirsten Goroncy möchte Realschule erhaltenSELM Nach dem mehrheitlichen Willen des Rates wird Selm eine Sekundarschule bekommen. Argumente, die für den Erhalt der Realschule sprechen, listet Kirsten Goroncy, Vorsitzende der Schulkonferenz der Realschule, auf.
Von Arndt Brede

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SELM Nach dem mehrheitlichen Willen des Rates wird Selm eine Sekundarschule bekommen. Argumente, die für den Erhalt der Realschule sprechen, listet Kirsten Goroncy, Vorsitzende der Schulkonferenz der Realschule, auf.
Die Schulkonferenzen der Erich-Kästner-Hauptschule und der Otto-Hahn-Realschule hatten sich gegen den Beschluss des Rates ausgesprochen, weil diese beiden Schulformen bei Einführung der Sekundarschule auslaufen würden.Hohes Ansehen

Kirsten Goroncy sieht viele Vorteile im Erhalt der Realschule: „Sie ist ein stabiler, zuverlässiger, qualitativ anspruchsvoller Teil der Bildungslandschaft. Die Abschlusszeugnisse haben ein hohes Ansehen bei den Ausbildungsbetrieben. Längeres gemeinsames Lernen ist schon gegeben. Es lernen dort Kinder mit Hauptschul- und eingeschränkter Realschulempfehlung und im gemeinsamen Unterricht Kinder mit unterschiedlichen Förderschwerpunkten. Die Schüler haben die Auswahl zwischen fünf verschiedenen Wahlpflichtbereichen: Französisch, Informatik, Biologie, Technik, Sozialwissenschaften. Die Aufnahme von allen Schülern ist bereits möglich. Das Kollegiumsteam ist gewachsen und motiviert.“
Das System Sekundarschule sei noch gar nicht richtig durchdacht. „Längeres gemeinsames Lernen nach gymnasialen Standards wird es dort wohl nicht geben. Denn meines Wissens nach gibt es auf den bestehenden Sekundarschulen nur wenige Schüler, die eine Gymnasialempfehlung haben. Die Vielfalt des längeren gemeinsamen Lernens ist also nicht gegeben. Es lernen überwiegend Kinder zusammen, die Hauptschul- oder Realschulempfehlungen haben.“

Problem Mensa

Ein Problem sei auch die Größe der Mensa. Sie wird von 30 Schülern der laufenden Realschul-Hausaufgabenbetreuung genutzt. Für weitere 75 Sekundarschüler biete sie keinen Platz. Dann müsste in Schichten gegessen werden oder aber ein Klassenraum müsste weg fallen. Organisatorisch sei das schwierig.

Quelle: RN vom 26.06.2013 - Von Arndt Brede

Eintrag vom: 26.06.2013