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Studenten begeisterten Realschüler

Studenten begeisterten Realschüler

Selm Studenten der Technischen Hochschule Aachen begeisterten Schüler der Klassen 8 und 9 der Otto-Hahn-Realschule mit kleinen Showeffekten, Gruppenarbeiten und Podiumsdiskussionen für das eher trockene Thema der nachhaltigen Energie.
Das Ganze gehörte zur Projektwoche „Mal eben kurz die Welt retten“. Dazu hatten die Lehrerinnen Maria Steins und Andrea Temme für ihre Klassen die drei Studenten Janis Hönig, Simon Kimmerle und Youming Xu eingeladen.

Energie sparen mit Verstand
Sie brachten den Schülern den bewussten Umgang mit Energie nahe. Alle drei studieren Maschinenbau mit den Schwerpunkten Energietechnik und Fahrzeugtechnik. Sie gehören der Studenteninitiative „SINERGIE“ an und waren mit ihrem Thema bereits in mehreren Schulen.
Für sie ist wichtig, die Nachhaltigkeit zu fördern und den bewussten Umgang mit Energie zu wecken. „Erneuerbare und nachhaltige Energie ist nicht das Gleiche“, versuchten sie den Schülern zu erklären. Für sie sei das Energiesparen mit Verstand wichtig.

Als Beispiel nannten sie den Aufruf, zu einer bestimmten Zeit den Strom abzustellen. Der schadet eher, als dass er nutzt. Denn durch das Fehlen der Abnehmer kann ein nicht unerheblicher Wirtschaftsschaden an den Turbinen der Stromerzeuger erfolgen. Zusammen mit den Schülerinnen und Schülern erarbeiteten sie Bereiche, wo Energie sinnvoll eingesetzt werden kann.

Expertenteams
Dafür wurden Expertenteams gebildet, die sich jeweils mit einer Energieart befassten. Argumente für und gegen Brennstoffe, Wind-, Solarenergie oder Blockheizkraftwerke wurden gesammelt. In der Diskussion stand die Suche nach der besten Energiequelle für die Realschule. „Es gibt keine beste Energiequelle“, stellten die Schüler letztendlich fest. Ein optimaler Mix aus verschiedenen Quellen sei die beste Lösung.

Doch auch die Voraussetzungen müssten stimmen, damit alternative Energien auch den Verbraucher erreichen. So forderten sie den Ausbau von Netz- und Speichertechnologien. Auch die Energiequellen im Haushalt wurden unter die Lupe genommen. Dafür wurden wieder zwei Gruppen gebildet, die ihre Ergebnisse anschließend vortrugen. Eine dritte Gruppe fertigte in der Zwischenzeit ein Plakat mit den Resultaten.

Quelle: RuhrNachrichten.de - Antje Pflips - 02.07.2012

Eintrag vom: 03.07.2012