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Realschüler erlebten Bibliothek als ferne Galaxie

Realschüler erlebten Bibliothek als ferne Galaxie

SELM Mal nicht als Schüler, sondern als Abgesandte ferner Galaxien besuchten am Mittwoch 26 Fünftklässler der Otto-Hahn-Realschule die Bibliothek BIB. Die Aufgabe: Eine unbekannte Welt kennen lernen.
Das Hilfsmittel: Eine Sternenwegweiserkarte. Die unbekannte Welt war für die meisten Kinder die Bibliothek mit ihren rund 28.000 Medien, verteilt auf unzählige Regale, sortiert nach verschiedenen Bereichen.

Einzelne Stationen
Wo finde ich was? Wie finde ich mich zurecht? Nicht die einzigen Fragen, denen sich auch Sandra, Natalia, Angelina und  Chantalle stellten. Die vier waren in der Gruppe Venus und scherten mit einem Wegweiser und einem Aufgabenzettel aus, die wichtigsten Stationen zu erkunden.
Die erste: Der Eingang mit seiner Sicherheitsschleuse, für alle, die die Räume betreten wollen. Ihn zu finden, fällt den Mädchen noch leicht. Sucht Zeitungen und Zeitschriften und findet heraus, ob ihr sie auf euren Planeten mitnehmen könnt. Auch das schaffen die vier noch leicht. Zeitschriften, lernen sie, dürfen sie ausleihen, Tageszeitungen nicht, die werden vor Ort gelesen.
Schwieriger wird‘s, als die Gruppe die Sachliteratur für Kinder finden soll. Diese Aufgabe führt die Mädchen erstmal durch verschiedene Bereiche, vorbei an den Comics und den Hörbüchern für Kinder. Bis sie schließlich am Ziel sind und sich eine Wissenschaftszeitschrift greifen.

"Bücherei soll Spaß machen"

„Es ist schwer zu finden, wenn man sich nicht auskennt“, sagt Sandra später. Für die Elfjährige war die Sternenreise nicht der erste Besuch in der Bibliothek. Ihre Mitschülerin Natalia war auch schon mal da, könnte sich trotzdem nicht einfach zurechtfinden.
„Es hat sich alles verändert“, bemerkt sie die Umräumaktion des BIB-Teams vor einigen Wochen.„Bücherei soll Spaß machen. Wenn das staubtrocken ist, bringt das nichts“, erklärt Margit Breiderhoff die Aktion. Bei einem Besuchstag in der Bücherei solle es aber nicht bleiben. Das Ziel sei es, dass die Kinder auch weiterhin in die Bücherei kommen. 

Quelle: RuhrNachrichten.de - Angela Wiese - 25.01.2012

Eintrag vom: 26.01.2012